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Versorgungsspannung CNC Mega Karte und Endstufen
#1
Hallo

ich bin auf der Suche nach einer passenden Steuerung für meine Selbstbaufräse auf die Mega Karte des Arduinoclub gestossen. Allerdings habe ich noch ein paar Fragen, bevor ich bestelle, daher die Anmeldung hier Smile

Was mich interessiert:
ich möchte meine Schrittmotoren gerne mit 45V betreiben. Daher kommt für die Steuerungskarte nur ein zusätzliches 12V (oder 24V) Netzteil in Frage. Soweit kein Problem, ist ja im Anschlussplan sogar so dargestellt.
Meine Frage ist nun: sollte man die Massen nicht verbinden? Also Masse von 12V Netzteil und 45V Netzteil?


Danke
Vielen Dank für jede Hilfe, Anja
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#2
Servus, 
habe die beiden Netzteile nich explizit nochmal verbunden. Damit bleibt die galvanische Trennung erhalten. 
Hatte auch nie Probleme mit Ausfällen durch irgendwelche Störungen. Wichtig ist abgeschirmtes Kabel zu verwenden und den Schirm auf Erde legen.
Gruß Klaus
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#3
Das wichtigste ist, das später Masse zu den Treibern und einem evtl. vorhandenen Wechselrichter geht.
www.arduinoclub.de - Elektronik & Programmierung
www.arduinoclub.shop - CNC Steuerungen usw.
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#4
(06.11.2019, 22:51)Ralf Bohnen schrieb: Das wichtigste ist, das später Masse zu den Treibern und einem evtl. vorhandenen Wechselrichter geht.

Kannst Du das bitte etwas konkreter Bescheiben? Tue mir mim Verstehen schwer...

Die Treiber hängen ja mit Plus und Minus am eigenen Netzteil, STEP und DIR kommen vom MegaBoard welches eine eigene, unabhängige Spannungsversorgung hat.
Vielen Dank für jede Hilfe, Anja
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#5
(08.11.2019, 06:43)a-stern.1 schrieb:
(06.11.2019, 22:51)Ralf Bohnen schrieb: Das wichtigste ist, das später Masse zu den Treibern und einem evtl. vorhandenen Wechselrichter geht.

Kannst Du das bitte etwas konkreter Bescheiben? Tue mir mim Verstehen schwer...

Die Treiber hängen ja mit Plus und Minus am eigenen Netzteil, STEP und DIR kommen vom MegaBoard welches eine eigene, unabhängige Spannungsversorgung hat.

Ralf meint damit, dass die Abschirmung der Kabel auf Masse / Erde gelegt werden muss.
Du solltest grundsätzlich bei der Verkabelung deiner Fräse abgeschirmte und bei Bedarf schleppkettentaugliche Kabel verwenden. 
Die Abschirmung (Metallgeflecht) legt man auf Erdpotential (gelb/grün aus der Steckdose) 
Auch das Metallgehäuse und alle Metallteile der Fräse sollen mit der Erde verbunden sein. Einmal ist das ein Personenschutz falls sich mal irgendein Kabel lösen sollte. Ist bei allen Geräten mit Metallkomponenten am Gehäuse im Haushalt so.
Dieser Metallmantel verhindert aber auch dass sich Störungen (HF, NF oder Magnetfelder) breit machen und dadurch andere Komponenten und Funktionen beeinträchtigen. 

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Abschirmun...rotechnik)

Das Schlagwort ist hier EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit).

Besonders Motoren und Hochfrequenz-Spindel samt Inverter sind hier die Verursacher. Ungeschirmte Leitungen wirken wie Antennen. Sie senden und empfangen solche Störungen. Passiert das bei Endschaltern bzw. Sensoren, kann es passieren das es zu unkontrollierbare Schaltzustände kommt.
Dem wirkt man mit einer geerdeten Abschirmung entgegen.

Meine Kabel für die Schrittmotoren, Sensoren, oder HF-Spindel sind alle geerdet.


Gruß Klaus
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#6
Ah, ok, verstanden, danke
Das hatte ich vor. Ich hab mir Kabel von Lapp angeschaut, das hat so einen Metallmantel als Schirm.
Wie ich es genau umsetzen kann weiss ich noch nicht sicher, aber den wollte ich mit dem Gehäuse des Schaltschrankes verbinden und der ist ja geerdet aus Sicherheitsgründen
Vielen Dank für jede Hilfe, Anja
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